Tonic „Fine Beauty“ – der Meshbody bei dem die Brust auch klein sein darf

Hier kommt die gute Nachricht für alle Liebhaber von „normalen“ bis sehr kleinen Brüsten……jaaaa! Endlich gibt es einen Meshbody, bei dem Ihr nicht die Schiebregler der Shape-Brustgöße mindestens auf vierzig stellen müsst weil sich ansonsten der Busen deformiert.

Entdeckt habe ich ihn (wie könnte es anders sein?), als ich den Mesh Body Addicts Blog besuchte. Wer Englisch versteht, kann die Review hier anschauen! Wer nicht gut in Englisch ist, sollte dennoch ebenfalls reingucken, da die Review beispielsweise auch den Aufbau des Hud sehr gut dokumentiert.

Besonders dürfte die Release dieses Mesh Körpers diejenigen in SecondLife begeistern, die gern androgyn erscheinen. Für Männer ist das in der Regel kein Problem, es genügt ja eine androgyne oder metrosexuelle Shape zu verwenden und die Schultern nicht gar so breit zu machen, doch für androgyne Avatare die auf weiblichen Shapes  gründen ist das tatsächlich die allererste Chance endlich einen Meshbody zu verwenden! Ebenso ist es wohl eine große Freude für sämtliche Femboys da draußen. Wer eine Skin mit Omega-Appliern nutzt, die (wie beispielsweise die FemboiLayer von Amacci) völlig bar jeden Brustshadings ist, kleine Männerbrustwarzen hat und auch den Bereich im Schritt neutral macht, wird mit diesem Body sein Shangrila gefunden haben.

Nun aber genug der langen Vorrede. Der Body heisst wie gesagt „Fine Beauty“ und entstammt dem Label „Tonic“, auf dem Vendor stellt er sich so dar:

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Taxi zu Tonic 

Man sieht bereits hier auf den ersten Blick, das die Oberweite absolut jenseits des in Second Life üblichen Silikon-Melonen-Mainstreams ist. Und was passiert, wenn man die Brustgröße auf 25 herunterschraubt, und eine breitschultrige, angrogyne Erscheinung zaubert, zeige ich Euch jetzt:

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Null Verformung! Eine kleine, hübsch geformte Brust die völlig natürlich wirkt.

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Noch deutlicher wird es in der Seitenansicht. Das ist wirklich nur die Andeutung eines Busens. Ich benutzte hier übrigens eine selbst gemachte Shape, die Skin ist von Amacci (Tyne Nutmeg), und erscheint nur an meinem Kopf. Da Carina Larsen bisher zwar applier für alle gängigen Meshbodies gemacht hat, so hat sie dennoch leider keine Omega appliers produziert. Man sieht also an meinem Beispiel auch, wie schön sich die Farbe des Fine Beauty an die getragene Skin anpassen lässt, wenn man die in den Körper integrierte Skin benutzt.

Nun soll aber niemand glauben, der Träger eines Fine Beauty MÜSSE UNBEDINGT kleine Brüste haben! Nee, die können schon auch wenn sie wollen 🙂

Hier seht Ihr was passiert wenn man die Brustgröße auf Maximum schiebt:

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Aber für Freunde beeindruckender Oberweiten bietet Tonic ja den „Curvy Beauty“ an, und da dürfte dann noch mehr gehen.

Und last not least: Schiebregler auf lediglich 10, und immer noch keine Deformation in Sicht!

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Und nun die harten Fakten nochmal schnell im Überblick:

  • Enthält: Fitmeshbody, 1x Hände (relaxed), 3x Füße (flat, mid, high), zehn vorinstallierte Hauttöne. (Körper kann aber auch über ein RGB Feld noch per Hand gefärbt werden fürs Finetuning)
  • kompatibel mit Slink Händen
  • nicht kompatibel mit Slink Füßen, aber Slinkschuhe passen den Tonic Füßen perfekt.
  • 4 verschiedene Fingernagel Längen und Formen, 16 vorinstallierte Nagellacke
  • eingebaute Omega Kompatibilität, man muss also nicht einmal mehr die 99 L für einen Omega kit ausgeben sondern der ist schon inklkusive.
  • skin shine Funktion: bei aktiviertem ‚erweiterten Beleuchtungsmodell‘ kann man den Körper leicht feucht bis nass oder aber auch wie mit Öl bedeckt glänzen lassen, die Stärke davon ist per Schiebregler nahtlos verstellbar.

Der HUD:

  • wie üblich 3 Kleider Layers: Tattoo, Unterwäsche und Oberbekleidung
  • zusätzlich „outfitsavers“ mit denen man eine unlimitierte Anzahl von outfits (inklusive der dazu gehörigen Alpha Einstellungen) abspeichern kann.
  • Autohide für Alphas
  • 5 unterschiedliche Halsgrößen (um den Übergang wirklich nahtlos zu gestalten)
  • 4 verschiedene Erscheinungsmöglichkeiten für die Nippel

Das Einzige das Euch jetzt noch fehlt ist der Preis. Der Fine Beauty kostet 2000 L$ pro Body, und bei dem was er bietet finde ich das einen absolut moderaten Preis.

 

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Gleichberechtigung beim Shoppen ;)

Heute bin ich nicht in SL unterwegs, weil ich irgendwie ein wenig „neben der Kappe“ stehe. Und wie meist, wenn mir etwas sonderbar ist, werde ich philosophisch. Mir geht die Frage durch den Kopf, wieso es beim Shoppen in Second Life keine Gleichberechtigung gibt. Was ich damit meine?

Nunja, das viele Hersteller von Avatarbekleidung oder Haaren nur für weibliche Avatare produzieren. Oder das viele Läden die für beide Geschlechter produzieren zwar Groupgifts und Dollarbies anbieten, diese jedoch wiederum nur für Frauen. Ein Beispiel: Larry’s Jeans. Bei Larry (der noch aus den Zeiten der Layerkleidung stammt, und dennoch verkauft da er fast alles was er je produzierte auf Omega appliers zog um sich im Mesh Zeitalter noch behaupten zu können), gibt es dieses tolle Dollarbie: Drei Jeans verschiedenster Machart. Für Mädels. Ja. NUR für Mädels.

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Es ist nicht so als hätte Larry keine Herrenjeans im Angebot. Gut, gar so viele verschiedene wie für die Damen sind es nicht, aber klar, wie ich bereits erwähnte: Mode für Herren ist nunmal einfacher, weniger verspielt und lässt somit auch weniger Gestaltungsspielraum. Das ist schon klar. Dennoch…………wäre das hier nicht ausreichend Auswahl um auch ein Herrendollarbie anzubieten?

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Ich denke, doch! Aber ausser dem Freebie für Damen und den kostenlosen Hosenaufschlagsculpies gibt es bei Larry nix umsonst.

Vor gar nicht allzulanger Zeit lernte ich einen Laden kennen, dessen Meshklamotten mich über die Maßen faszinieren. „Addams“. Sie sind nicht billig, aber dafür sucht die Qualität auch Ihresgleichen. Hauptsächlich weil die Texturen so sorgfältig ausgesucht sind, und weil die kleinen Falten und Unebenheiten im Gewebe durch entsprechende Bump- und Shademaps derart wirkungsvoll in Szene gesetzt werden, das die Sachen echter aussehen als sie es im RL könnten… 😉  Hier eines meiner Lieblingsoutfits als Fatpack-Beispiel, damit Ihr seht, was ich meine:

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Addams hat eine Unmenge an Damenbekleidung und eine gaaaaaaanz kleine Ecke für Herren. Auf MP gibt es drei Groupgifts für Mädels, keins für Jungs. Und die Herrenabteilung besteht fast nur aus Schuhen und Jacken, die einzige Hose ist eine Jeansshorts. Nicht eine einzige lange Jeans. Wieso? Warum? Was ist so viel schwieriger beim Herstellen einer Herrenjeans als beim Meshen einer Damenjeans? Liegt es eventuell daran das die Damen die gemeinsam diese Sachen erstellen denken, kein einziger Adam würde die Preise hinlegen die sie verlangen? (Ja der Laden ist teuer aber m.E. gerechtfertigt.)

Wenn dem so ist, vergessen sie offenbar das vielleicht der Durchschnittsmann in SL nicht sehr modebewusst ist und sich mit zwei Jeans, einem Anzug und drei Paar Schuhen begnügt, dass es aber genau so viele Männeravatare gibt bei denen Frauen hinter der Tastatur sitzen, die in das Aussehen ihres männlichen Avatars ebensoviel Aufwand stecken möchten wie in einen weiblichen. Und last not least nicht zu vergessen, die Gay Gemeinde in SL. Die meisten homosexuellen Jungs geben sich recht viel Mühe mit ihrem Erscheinungsbild! (Was man ebenso im RL beobachten kann 🙂 )

Macht doch einmal ein Experiment. Stellt Euch vor Ihr hättet gerade einen neuen Account gemacht und wolltet diesen Avatar möglichst kostenfrei einkleiden. Er soll ein Freizeitoutfit haben in dem man bequem abhängen kann, eins für den Strand, eins für formelle Anlässe mit formal dresscode und eines das einfach nur sexy ist. Ausserdem eine AO und eine Frisur. Und dann geht mal auf mp oder inworld auf die Suche, sowohl nach Damen- als auch nach Herrensachen! Ich wette, Ihr braucht nicht mehr als einen halben Tag um die Eva einzukleiden, aber mindestens zwei bis drei ganze Tage um den Adam zu versorgen. Und das wo die meisten Männer doch das Einkaufen gar nicht sonderlich mögen, während es den meisten Mädels recht viel Spass macht! 🙂

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Natürlich sei lobend erwähnt, dass es auch Hersteller gibt die wirklich sehr ausgewogen sind, und bei denen es auch Groupgifts für beiderlei Geschlechter gibt. Aber sie sind rar und leider Gottes die Ausnahme.

Bei den Haaren sei Argrace lobend erwähnt. Bei Kleidung Gizza oder FashionNatic. Wobei es bei Letzterem Laden soweit mir bekannt ist, keine Groupgifts gibt, aber dafür ist er recht günstig. Korrigiert mich, falls ich mich diesbezüglich irren sollte.

Was ich bei Argrace schade finde ist, das es keine Langhaarfrisuren für die Herren der Schöpfung gibt. Die wiederum findet man reichlich und gut gemacht bei Exile. (Und wer sich nun fragt warum Jungs lange Haare tragen sollten – erstens ist es Geschmackssache, zweitens erhöht es die Chancen bei der Damenwelt weil fast alle Mädels drauf abfahren, und drittens ist es wichtig für Rollenspiel, hauptsächlich der Genres Fantasy und Antike.) Dafür sind die kurzen Schnitte aber um so schöner. Da frage ich mich wirklich manchmal ob Rika Oyen im RL nicht auch Friseurin sein könnte.

Es geht aber nicht nur um Mode. Auch bei dem Darunter, den Bodies, genauer gesagt den Meshbodies gibt es ja ein ziemliches Ungleichgewicht. Fängt man bei den Mädels langsam an, die Kleidung für die Bodies auf die entsprechenden Hersteller zu Fitmeshen, so mangelt es bei den Jungs daran noch sehr. Da findet man fast nur die alten Klassikgrößen von XL bis XS. Und das die sehr häufig nur den Systemavataren, nicht aber den Meshbodies passen dürfte sich inzwischen doch herumgesprochen haben! Gut, natürlich gibt es auch weniger Brands für Männerkörper, und da TMP damit anfing, gibt es wenn überhaupt am ehesten Fitmeshes für TMP Bodies. Aber Slink und Adam sind Körper die man inzwischen auch häufig sieht, und für die ist das Angebot weit schmaler.

Die große Ausnahme bieten hier die Meshbodies von Nyramith, genannt Aesthetic. Klar, die sind derart überbemuskelt das denen auch wirklich keine anderen Sachen passen, ein Träger eines Aesthetic MUSS in der Tat Fitmesh kaufen, die einzige Alternative wäre, an einen FKK Strand zu ziehen und dort zu bleiben. 😉

Wer sich für Meshbodies generell interessiert, dem sei an dieser Stelle mal das Blog „Mesh Body Addicts“ ans Herz gelegt, zu finden in meiner Blogroll. Dort gibt es Reviews zu sämtlichen gängigen Bodies beiderlei Geschlechts, als auch zu weniger bekannten und Newcomern. Diese Reviews sind sehr ausführlich und aufschlussreich.

Zu meiner großen Freude ist festzustellen, das die Hersteller von Herrenmode aber allmählich den Anschluss zu finden scheinen, bei FashionNatic zum Beispiel hatten die letzten sechs männlichen Neuerscheinungen auch Fitmeshversionen  zum Inhalt.

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Wenn ich ehrlich bin, kann ich es den Machern ja auch nicht verdenken, das sie nur zögerlich auf diesen Zug springen, es muss ein unglaublicher Aufwand sein, die Sachen die man herstellt wie in diesem Beispiel auf fünf verschiedene Arten zu riggen.

Wie auch immer – ich wünschte mir, das Angebot für Jungs würde ein wenig größer, und die Gerechtigkeit bei Freebies und Sonderangeboten ebenso. Die Hoffnung stirbt zuletzt – wir werden sehen!

 

 

 

Elikatira Sale – alles 75 L$!

Schon seit langem ist Elikatira mein Lieblingshaarladen. Über die ganzen Jahre hindurch in denen ich diesem Label ziemlich treu bin, gab es immer wieder einen Sale, bei dem alle Artikel im Laden (außer Fatpacks) drastisch reduziert wurden.

Die Inhaberin, Elikapeka Tiramisu, findet relativ häufig einen Grund so einen Sale abzuhalten – und in der Regel dauert der dann viele Wochen. Diesen hier entdeckte ich vor etwa anderthalb Monaten, und er dauert noch an. Diesmal ist der Grund:

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Jede Frisur ist im Augenblick für 75 L$ zu haben, und wie groß die Auswahl ist sieht man, wenn man sich die Größe des Ladens betrachet:

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Leider produziert Elikatira keine Herrenfrisuren. Wie so häufig in SL ist der Laden nur auf weibliche Kunden eingeschossen.

Natürlich habe ich keine Ahnung wie lange dieser Sale dauern wird. Solltet Ihr diesen Beitrag ein paar Wochen nach seinem Erscheinen lesen, fliegt dennoch hin und schaut nach. Der längste Sale bei Elikatira den ich erinnere dauerte etwas über drei Monate….:)

hier ist Euer Taxi zu Elikatira

Die Eden Regionen (FKK ohne Anmache)

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Ausblick aus meiner Yacht auf Eden Dove

User welche die Freikörperkultur lieben haben es in SL schwer. Zumindest wenn sie weiblich sind, ich vermute aber auch für Männer ist es nicht einfach. Kürzlich las ich ein Statement einer Verhaltensforscherin, das sinngemäß lautete:

„Das Problem mit natürlicher Nacktheit in unserer Kultur kommt daher, dass wir Nacktheit sofort mit Sex assoziieren.“ Das ist wohl so. Und leider kommt es daher in FKK Regionen, die normalerweise auch „adult rated“ sind, fast sofort nachdem man gelandet ist zu einer (manchmal originellen aber meist ziemlich platten) Anmache. Das kann ohne Ende nervig sein, denn nicht jeder der gerne die schönen, nackten Avatarkörper in SL sieht, ist auch auf eine schnelle Nummer aus, und nicht jeder der gern unbekleidet herumstreunt signalisiert damit, dass er auf Suche nach einem Abenteuer ist.

Die Lösung für FKK Fans die nicht dauernd angemacht werden wollen, lautet EDEN! Denn die Eden Regionen (es sind etwas über fünfzig) sind fast durch die Bank moderat eingestellt. Viele User denken moderat verbiete laut TOS das Nacktsein, dem ist aber nicht so. Lediglich sexuell betätigen darf man sich auf moderaten  Sims nicht in der Öffentlichkeit, dafür muss man ein „geschlossenes Gebäude“ aufsuchen. Auf den Eden Regionen wird das in den Sim Regeln auch nochmal unterstrichen. Außerdem sind natürlich Kinderavatare, Tieravatare und Fantasyavatare verboten. Das sorgt dafür das man sich wirklich wie im RL fühlen kann, es begegnen einem nur aufgeschlossene, menschliche Avatare die einfach gern segeln oder herumflanieren. Anschluss hat man schnell, Anmache passiert durch die Regeln nur sehr sehr selten, und das hat mich dazu bewogen, mir einen Anlegeplatz auf Eden Dove zu mieten.

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Im Vordergrund mein Liegeplatz auf Eden Dove

 

Eigentlich unterscheidet sich Eden nicht sehr von den Blake Sea Regionen, ausser das es eben ein „Nude Resort“ ist. (Wobei man nicht nackt sein MUSS, es wird lediglich darum gebeten weil es halt der Philosophie der Sims entspricht, ein Nude Resort zu sein).

Man kann jede Menge Anlegeplätze für Boote, Wasserflugzeuge und Hausboote mieten, es gibt Flugplätze für die SL Piloten, und es gibt Orte an denen man tanzen und feiern kann, und wo DJs heisse Musik anbieten und Strände zum Relaxen, Plaudern und Sonnenbaden. Man findet Bike-Rezzer für den Fall das man die Sims per Fahrrad erkunden möchte, sowie immer wieder mal einen Rezzer für einen Jetski oder ein Ruderboot, also kann man auch ohne eigene Fahrzeuge die Regionen erkunden die immer sehr schön nahtlos ineinander übergehen. Auch werden regelmäßig diverse Regattas (oder ist die Mehrzahl Regatten?) ausgetragen von denen man über die Gruppe in Kenntnis gesetzt wird. Nicht alle Eden Regionen beinhalten Bootstege zum Mieten, die meisten bestehen aus privaten Inseln, die man kaufen oder mieten kann, und leider stehen die Preise denen der Blake Sea in nichts nach. Klar, fahrbare Gewässer in SL haben ihren Preis! 🙂

Gridtechnisch gesehen befinden sich die Eden Regionen nördlich der Fruit Islands. Wenn ich also nicht ganz auf dem Holzweg bin, dürfte das die „North Sea“ sein.

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Somit hat man nahtlosen Zugang zu sämtlichen Fruit Islands und kann wirklich sehr weit segeln oder fliegen. Eines der großen Zentren für das „Socializing“ ist ohne Frage Eden Celebration, eine der wenigen adult Sims im Eden Verbund. Hier findet der geneigte Besucher nicht nur einen beeindruckenden Hafen, sondern einen großen Club der in seiner Erscheinung stark an die Kolionalbauweise der Herrenhäuser auf den Antillen erinnert.

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Leider befindet sich im Inneren des schönen Gebäudes der „Bumrose Club“, ein Etablissement für die Liebhaber des BDSM, und das ist wohl auch der Grund warum Eden Celebration „adult“ rated ist. Macht aber nix, denn um das Anwesen herum und um den Hafen herum gibt es eine Menge sehenswerter Ecken und Flecken, die allesamt mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurden.

Das geht von einer verfallenen Ruine inmitten eines tropischen Dschungels in deren Tiefen eine Buddha Statue zum Meditieren einlädt bis hin zu einem Tanzclub im Inneren einer geräumigen Höhle, die man nur auf dem Wasserwege betreten kann, und die einen ganz eigenen Charme ausstrahlt.

 

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Alles in allem sind die Eden Sims sehr abwechslungsreich, es gibt viel zu entdecken. In der Folge einfach mal ein paar Eindrücke von weiteren Eden Regionen:

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Hausboot Rentals auf Eden Grouse
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Poseidon Center auf Eden Puffing

Cafè und Motel am Rande der Startbahn vom Slen Airstrip auf Eden Gateway:

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Ihr seht, es gibt wirklich viel zu entdecken auf den Eden Regionen. Übrigens, wer sich dort einmieten möchte: Im Durchschnitt kostet ein Prim 2,5 Lindens. (Also zahlt Ihr beispielsweise für einen Anlegeplatz mit 150 prims 450L$ pro Woche).

Hier einige Landmarken, wenn Ihr einmal auf der Sim seid lassen sich die anderen ja nahtlos betreten, bzw. die weiter weg gelegenen sind über die Map anzusteuern und zu finden…

Eden Gateway

Eden Dove

Eden Celebration

Eden Ibis Hausboote wie auf Eden Grouse und Blackbird. Sehr viel Privatsphäre.

Rezzen kann man übrigens nur mit Eden Gruppe, hat man die aber, kann man natürlich auf fast allen Eden Sims rezzen, denn was hilft ein tolles Gewässer ohne die Möglichkeit ein Boot zu Wasser zu lassen? 🙂

 

Lami’s & Ivy’s Houseboat

Gestern versprach ich, auf dieses Hausbootfreebie noch einmal näher einzugehen und Euch das Original zu zeigen. (Ich gelobe, diesmal mache ich die Fotos auch nicht mit Sonnenuntergangeinstellungen 🙂 )

Zuerst einmal ein Link zum Tradewinds Yacht Club, denn das ist der Ort wo es das Hausboot offiziell gibt. tyc 1_001

Schon draußen finden sich diverse kleine Segelboote die ebenfalls für Freebies gar nicht sooo übel sind. Natürlich lassen sie sich von den Scripts und dem Handling her nicht mit einem Bandit, einer Loonetta oder einem sonstigen Boot der bekannten Hersteller vergleichen. Doch für einen User der nicht technikverliebt ist und einfach nur ab und an segeln möchte eignen sie sich m.E. recht gut.

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Um Lami’s & Ivy’s Houseboat zu finden müsst Ihr in das rote Gebäude, den Boat Store gehen. Locker ein Drittel der Waren in diesem Boat Store sind Freebies.

Wenn Ihr den Laden durch den Eingang betretet vor dem ich stehe, wendet Euch gleich nach link, dort steht eine alte Waschmaschine die Seifenblasen produziert. Und  gleich daneben ist ein recht kleiner Vendor für unser Hausboot, welches sich übrigens recht gut steuern lässt wenn man sich nicht daran stört, dass die Kamera nur sehr sehr zögerlich den Kurven folgt die man fährt.

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Nehmt Euch einen Moment und guckt Euch die ganzen Freebies in dieser Ecke des Ladens an. Es sind nicht nur Boote. Auch nautisches Zubehör oder Kleidung ist zu finden, Pakete mit diversen NCs über Landmarken in fahrbaren Gewässern, wo man rezzen kann usw….

Und hier nun das original Erscheinungsbild des Hausboots, meinen Texturmod habt ihr ja im letzten Beitrag bereits gesehen. Eigentlich ist die Außenansicht gar nicht so übel. Und da in den Farben des Tradewind Yacht Clubs gehalten, vermute ich das die Ersteller selbigem einfach sehr verbunden sind.

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Womit ich dann allerdings gar nicht klar kam waren die Texturen des Inneren 🙂 Für mich irgendwie ein siebziger Jahre Retro Teppich mit viel zu grellem Holz…wie gesagt, Geschmackssache.

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Beeindruckt hat mich die Konsole des Kapitäns. Nicht nur das man auf dem Navi dort tatsächlich die Minimap angezeigt bekommt, es leuchten auch je nachdem welches Tempo man wählt die entsprechenden Lichter auf, zudem ist ein funktionierender Kompass angebracht. Die Uhr über der Kiste lässt sich in verschiedene RL Zeitzonen einstellen. „Vienna“ kommt unserer Zeit am nächsten, leider mit einer Stunde Versatz da offenbar die Sommerzeit nicht berücksichtigt wurde.

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Das Bootsmenü verfügt über etliche Animationen. Man öffnet es indem man sich auf dem Kapitänsstuhl niederlässt und das Steuer anklickt. Der Avatar kann dann über die menü buttons auf jedwedem Sitzmöbel und dem Bett Platz nehmen, als auch beispielsweise einfach vor dem Bett auf dem Boden lungern. Paar Animationen hat das Bett nicht. Die Lampen in der Decke lassen sich einzeln per Klick einschalten und geben dann auch tatsächlich Licht. Ob man sich in der Küche animationstechnisch betätigen kann, habe ich bisher nicht ausprobiert.

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Last not least gibt es ein Mini Bad mit Toilette, Waschbecken und Dusche. Dort habe ich bei meinem Mod nichts umtexturiert, ich fand die Texturen im Bad völlig okay.

Und nun noch einige Bilder des Bootsinneren, wie ich es verändert habe:

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Die nach meinem Geschmack viel zu rot-grellen Holzwände hab ich schlicht in einem hellen Blaugrün gestrichen, den unruhigen Teppich durch einen Holzboden ersetzt, die Holztexturen des Kapitänsstuhls und des Tisches an die Farbe des Bodens angepasst.

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Am Bett habe ich lediglich die Bettwäsche umtexturiert und die Türen auch schlicht einfarbig gemacht, da sie so besser zu meiner äusseren Galaxie Hülle passen.

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Die Textur des Schiffsbodens aussen liess ich, aber ich nahm die rote Farbe heraus. Und auf dem Dach texturierte ich die Stoffe der Liegestühle und das Handtuch an der Reling um.

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Last not least die Kinderzeichnung auf der Fahne durch die deutsche Flagge ersetzt…und  meinen eigenen Bootsnamen auf die Schilder an den Seitenwänden gepackt.

Solltet Ihr dieses Hausboot mögen und sogar darauf leben wollen, und das Original sagt euch nicht zu, Ihr arbeitet aber nicht gerne mit Texturen — klar, meldet Euch und ich übernehme das gern für Euch. Erzählt mir welchen Stil Ihr mögt, welche Farben, und gegen eine kleine freiwillige Spende texturiere ich es für Euch um.

Und bevor ich jetzt ausufere, verabschiede ich mich für heute von Euch. Jedenfalls finde ich es immer wieder faszinierend, wie ein Objekt sich lediglich durch seine Texturgebung optisch und „charakterlich“ verändern kann. Hach, ist Second Life nicht einfach immer noch der kreativste Ort im virtuellen Unsiversum??? 🙂

 

 

 

 

 

Nach zweieinhalb Jahren zurück. (Oder: Das St. Martin Airfield)

Halli Hallo liebe Leser…..

…..wobei, ich glaub‘ ich habe keine Leser mehr. Immerhin stammt mein letzter Beitrag von Mitte Dezember 2013! 🙂

Macht aber nix. Ich habe beschlossen meine Bloggerei wieder aufzunehmen. Wobei diesmal der Schwerpunkt nicht unbedingt auf den Freebies und Dollarbies liegen wird, sondern ganz klar auf dem Reisen und dem Entdecken von Sims!

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Denn ich habe die fahrbaren Gewässer des Second Life für mich entdeckt. Und die machen mir im Moment ohne Ende Spass.

Natürlich treibe ich mich nicht nur in der Blake Sea und Co. herum, nach wie vor bin ich auch immer auf der Suche nach schönen Fotoregionen. Dennoch, das langsame Herumcruisen mit meinem Hausboot, der Yacht oder auch dem Jetski wenn es mal klein und wendig sein soll, macht mir wirklich einen Riesenspass.

Vor allem weil man hier bemerken kann das SL alles andere als ausgestorben ist.Zur Zeit befinde ich mich auf dem St. Martin Airfield der Region Saint Kitts.

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Die Gestaltung ist, wie man sieht, nicht sehr spektakulär im Sinne von detailverliebt. Aber mir wurde berichtet, dass es offenbar der Versuch ist eine im RL existierende Location in SL abzubilden, und das wiederum glaube ich gerne. Denn auch wenn hier nicht mit Details geklotzt wurde ist dieser kleine Flugplatz ein Ort der mir ein sehr „realistisches“ Gefühl vermittelt. Und – er lebt.Während ich auf dieser alten Tragfläche (aircraft wing bench von Soy) mit den Beinen baumele, kamen in den letzten dreissig Minuten zwei Schiffe vorbei, ein Heli landete und flog etwas später wieder ab, ein Heli landete und ist immer noch da. Ich sah einen grossen Jet starten (dessen Pilot mich freundlich fragte ob ich und der Typ mit dem ich mich gerade unterhielt, ihn wohl nach Hollywood begleiten möchten, dann könnten wir nämlich gerne mitfliegen), mehrere kleine Sportflugzeuge ebenso. Während meines Aufenthaltes sind grundsätzlich zwischen drei und fünf Avataren auf der Region.

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Und während ich dies schreibe, hebt auch schon der hübsche Air France Hubschrauber wieder ab, Staub aufwirbelnd und mit dröhnendem Motor.

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Und genau das ist es, was mich an den Regionen fahrbarer Gewässer so anmacht: Dieses Gefühl von ‚echtem Leben‘, dieses Kommen und Gehen, denn das funktioniert nun einmal nur dann wenn Simulationen zusammen gefasst werden und nahtlos aneinander gedockt sind, so wie auf dem Mainland oder eben den riesigen Sim Verbänden. Man sitzt nicht isoliert auf einer Sim herum sondern man ist ein Teil eines größeren Ganzen. Und ich gebe zu, auch wenn es meinen arbeitsspeicherschwachen Rechner oft sehr triezt, das Herumfahren auf den Meeren macht mir schon auch einen Riesenspass.

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Ich freue mich also darauf, dieses Blog wieder aufzunehmen und Euch ein wenig an meinen Erlebnissen teilhaben zu lassen. Ach ja – natürlich habe ich mich in den pi mal Daumen zweieinhalb Jahren auch ein ganz klein wenig verändert. Anidusa hat nun einen Meshbody. Und da es leider ihre Skin nicht per applier gibt, auch eine neue Haut. Dennoch habe ich versucht mir treu zu bleiben, und mich nicht allzusehr zu verändern.

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Zeit weiter zu reisen. Diese Insel habe ich mit meinem Hausboot, „Ani’s Freedom“ besucht. Ich fand es in einem Yacht Club als Freebie, und abgesehen davon das es grauenvoll texturiert war (aber natürlich ist das immer Geschmackssache), ist es so gelungen das ich mich wirklich frage, wieso die Ersteller das umsonst und fullperm weggeben. Mir macht es jedenfalls jede Menge Freude, schon alleine das Umtexturieren war eine solche. Mach ich ja nunmal für mein Leben gern.

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Übrigens muss man kein Boot besitzen um sich hier aufs Wasser zu begeben, denn vor der Schalterhalle des Flugplatzes, wo drei sehr nette NPCs die Passagiere betreuen, und dem netten kleinen Café in dem man vor Abfahrt oder Abflug schnell noch einen Snack zu sich nehmen kann, ist ein Motorboot Rezzer von {what next} aufgestellt. Und wer genau schaut sieht zwischen dem Gebäude und dem Wasserfall im Hintegrund auch mein Hausbootfreebie. Jaaaaaa , ich bin ziemlich stolzt das schon beim ersten Ausprobieren derart exakt angedockt zu haben! Schade das niemand mich beobachtete.Wenn andere zusehen, baue ich garantiert einen Unfall oder pflüge mit dem Bug die Palmen um 😉

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Langsam versinkt die Sonne hinter den Palmen…….wäre hier kein dreissig Minuten autoreturn würde ich meinen Avatar tatsächlich hier nächtigen lassen. Hach ich weiss, lach, meine Art von Immersion ist gewöhnungsbedürftig, sicher ebenso wie die Tatsache das ich mein Hausboot mit einer Galaxien-Aussenbemalung bedacht habe. Aber so bekommt zumindest das Wort „Starship“ eine ganz neue Bedeutung. Die Animationen der Möbel im Freebie sind nicht zum Umhauen gut, aber sie sind auch nicht schlecht, und vor allem sind es viele. Leider nur übers Bootmenü zu bedienen, aber das macht ja auch Sinn. Denn wenn man sich auf einer Region befindet die einen fünf Minuten Autoreturn hat, kann man schlecht aufstehen um vom Steuer auf einen Liegestuhl, an den Herd oder in die Koje zu wechseln, sonst Schiff adé!

Was meines Erachtens sehr gut durchdacht ist bei einem so wenig wendigen weil großem, kastigen Hausboot, ist die Tatsache das man am Heck zu allen drei Seiten das Boot verlassen kann, seitlich klappt man einfach die kleine ‚Gangway‘ aus und hinten entfernt man die Kette die unvorsichtige Paxe davon abhält in die Tiefen des Meeres zu plumpsen.

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So. Und damit es nicht zu lang wird, berichte ich über das Innenleben des Freebie Hausbootes und den ungemoddeten Originaltextur-Fail im nächsten Post, ich denke das wird Morgen sein. (Und ihr wisst ja, Ihr könnt meine Bilder vergrößern indem ihr sie anklickt. Zurück geht es dann schlicht indem ihr in Eurem Webbrowser eine Seite rückwärts navigiert.)

Bevor ich mich zurückziehe, hier aber noch das Taxi zum St. Martin Airfield (es sollte Euch so wie ich es gezogen habe direkt vor die Schalterhalle/Café beamen): http://maps.secondlife.com/secondlife/St%20Martin/7/121/22

Ach ja, und wer das Hausboot haben mag soll mich inworld kontakten oder mir hier einen Kommentar mit seinem SL Namen hinterlassen, da es ein Freebie und Fullperm ist, wüsste ich nicht warum ich es nicht weiterreichen sollte.