Nach zweieinhalb Jahren zurück. (Oder: Das St. Martin Airfield)

Halli Hallo liebe Leser…..

…..wobei, ich glaub‘ ich habe keine Leser mehr. Immerhin stammt mein letzter Beitrag von Mitte Dezember 2013! 🙂

Macht aber nix. Ich habe beschlossen meine Bloggerei wieder aufzunehmen. Wobei diesmal der Schwerpunkt nicht unbedingt auf den Freebies und Dollarbies liegen wird, sondern ganz klar auf dem Reisen und dem Entdecken von Sims!

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Denn ich habe die fahrbaren Gewässer des Second Life für mich entdeckt. Und die machen mir im Moment ohne Ende Spass.

Natürlich treibe ich mich nicht nur in der Blake Sea und Co. herum, nach wie vor bin ich auch immer auf der Suche nach schönen Fotoregionen. Dennoch, das langsame Herumcruisen mit meinem Hausboot, der Yacht oder auch dem Jetski wenn es mal klein und wendig sein soll, macht mir wirklich einen Riesenspass.

Vor allem weil man hier bemerken kann das SL alles andere als ausgestorben ist.Zur Zeit befinde ich mich auf dem St. Martin Airfield der Region Saint Kitts.

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Die Gestaltung ist, wie man sieht, nicht sehr spektakulär im Sinne von detailverliebt. Aber mir wurde berichtet, dass es offenbar der Versuch ist eine im RL existierende Location in SL abzubilden, und das wiederum glaube ich gerne. Denn auch wenn hier nicht mit Details geklotzt wurde ist dieser kleine Flugplatz ein Ort der mir ein sehr „realistisches“ Gefühl vermittelt. Und – er lebt.Während ich auf dieser alten Tragfläche (aircraft wing bench von Soy) mit den Beinen baumele, kamen in den letzten dreissig Minuten zwei Schiffe vorbei, ein Heli landete und flog etwas später wieder ab, ein Heli landete und ist immer noch da. Ich sah einen grossen Jet starten (dessen Pilot mich freundlich fragte ob ich und der Typ mit dem ich mich gerade unterhielt, ihn wohl nach Hollywood begleiten möchten, dann könnten wir nämlich gerne mitfliegen), mehrere kleine Sportflugzeuge ebenso. Während meines Aufenthaltes sind grundsätzlich zwischen drei und fünf Avataren auf der Region.

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Und während ich dies schreibe, hebt auch schon der hübsche Air France Hubschrauber wieder ab, Staub aufwirbelnd und mit dröhnendem Motor.

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Und genau das ist es, was mich an den Regionen fahrbarer Gewässer so anmacht: Dieses Gefühl von ‚echtem Leben‘, dieses Kommen und Gehen, denn das funktioniert nun einmal nur dann wenn Simulationen zusammen gefasst werden und nahtlos aneinander gedockt sind, so wie auf dem Mainland oder eben den riesigen Sim Verbänden. Man sitzt nicht isoliert auf einer Sim herum sondern man ist ein Teil eines größeren Ganzen. Und ich gebe zu, auch wenn es meinen arbeitsspeicherschwachen Rechner oft sehr triezt, das Herumfahren auf den Meeren macht mir schon auch einen Riesenspass.

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Ich freue mich also darauf, dieses Blog wieder aufzunehmen und Euch ein wenig an meinen Erlebnissen teilhaben zu lassen. Ach ja – natürlich habe ich mich in den pi mal Daumen zweieinhalb Jahren auch ein ganz klein wenig verändert. Anidusa hat nun einen Meshbody. Und da es leider ihre Skin nicht per applier gibt, auch eine neue Haut. Dennoch habe ich versucht mir treu zu bleiben, und mich nicht allzusehr zu verändern.

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Zeit weiter zu reisen. Diese Insel habe ich mit meinem Hausboot, „Ani’s Freedom“ besucht. Ich fand es in einem Yacht Club als Freebie, und abgesehen davon das es grauenvoll texturiert war (aber natürlich ist das immer Geschmackssache), ist es so gelungen das ich mich wirklich frage, wieso die Ersteller das umsonst und fullperm weggeben. Mir macht es jedenfalls jede Menge Freude, schon alleine das Umtexturieren war eine solche. Mach ich ja nunmal für mein Leben gern.

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Übrigens muss man kein Boot besitzen um sich hier aufs Wasser zu begeben, denn vor der Schalterhalle des Flugplatzes, wo drei sehr nette NPCs die Passagiere betreuen, und dem netten kleinen Café in dem man vor Abfahrt oder Abflug schnell noch einen Snack zu sich nehmen kann, ist ein Motorboot Rezzer von {what next} aufgestellt. Und wer genau schaut sieht zwischen dem Gebäude und dem Wasserfall im Hintegrund auch mein Hausbootfreebie. Jaaaaaa , ich bin ziemlich stolzt das schon beim ersten Ausprobieren derart exakt angedockt zu haben! Schade das niemand mich beobachtete.Wenn andere zusehen, baue ich garantiert einen Unfall oder pflüge mit dem Bug die Palmen um 😉

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Langsam versinkt die Sonne hinter den Palmen…….wäre hier kein dreissig Minuten autoreturn würde ich meinen Avatar tatsächlich hier nächtigen lassen. Hach ich weiss, lach, meine Art von Immersion ist gewöhnungsbedürftig, sicher ebenso wie die Tatsache das ich mein Hausboot mit einer Galaxien-Aussenbemalung bedacht habe. Aber so bekommt zumindest das Wort „Starship“ eine ganz neue Bedeutung. Die Animationen der Möbel im Freebie sind nicht zum Umhauen gut, aber sie sind auch nicht schlecht, und vor allem sind es viele. Leider nur übers Bootmenü zu bedienen, aber das macht ja auch Sinn. Denn wenn man sich auf einer Region befindet die einen fünf Minuten Autoreturn hat, kann man schlecht aufstehen um vom Steuer auf einen Liegestuhl, an den Herd oder in die Koje zu wechseln, sonst Schiff adé!

Was meines Erachtens sehr gut durchdacht ist bei einem so wenig wendigen weil großem, kastigen Hausboot, ist die Tatsache das man am Heck zu allen drei Seiten das Boot verlassen kann, seitlich klappt man einfach die kleine ‚Gangway‘ aus und hinten entfernt man die Kette die unvorsichtige Paxe davon abhält in die Tiefen des Meeres zu plumpsen.

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So. Und damit es nicht zu lang wird, berichte ich über das Innenleben des Freebie Hausbootes und den ungemoddeten Originaltextur-Fail im nächsten Post, ich denke das wird Morgen sein. (Und ihr wisst ja, Ihr könnt meine Bilder vergrößern indem ihr sie anklickt. Zurück geht es dann schlicht indem ihr in Eurem Webbrowser eine Seite rückwärts navigiert.)

Bevor ich mich zurückziehe, hier aber noch das Taxi zum St. Martin Airfield (es sollte Euch so wie ich es gezogen habe direkt vor die Schalterhalle/Café beamen): http://maps.secondlife.com/secondlife/St%20Martin/7/121/22

Ach ja, und wer das Hausboot haben mag soll mich inworld kontakten oder mir hier einen Kommentar mit seinem SL Namen hinterlassen, da es ein Freebie und Fullperm ist, wüsste ich nicht warum ich es nicht weiterreichen sollte.

 

 

 

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